Gesellschaft

Entstehungsgeschichte

Die Gründung der Gesellschaft für Kunst und Kultur am 07.02.1949 fiel noch in die Zeit der französischen Besatzung und bedurfte der Genehmigung der Alliierten. Das Kulturleben der Stadt befand sich in einer tiefen Krise.
Die bestehende Organisation „Die Brücke“ (Centre d’information), die der Völkerverständigung dienen sollte, war in große finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Kreiskulturrat, der um das kulturelle Leben der Stadt bangte, fand nach wochenlangen Debatten die Lösung: Die „Brücke“ und der Kreiskulturrat sollten in einer neu zu gründenden „Gesellschaft für Kunst und Kultur“ aufgehen.
Schon der Name des Vereins und die ursprünglichen Strukturen verweisen eher auf die Idee einer Akademie. So sollte z.B. die Zahl der auf Lebenszeit gewählten Mitglieder auf 100 begrenzt sein und der Verein ein Gremium „zur Pflege von Kunst und Kultur“ verkörpern.
Diese doch etwas elitäre Vorstellung wurde im Laufe der Zeit aufgegeben. Geblieben ist die Grundidee: Bürger der Stadt organisieren ehrenamtlich für Bürger der Stadt kulturelle Veranstaltungen.
Heute ist die Gesellschaft für Kunst und Kultur ein moderner Kunstverein, der mit Unterstützung der Stadt Sigmaringen und des Landes Baden-Württemberg nach wie vor eine führende Rolle im kulturellen Leben der Stadt spielt. Mit ihrem Veranstaltungsprogramm fühlt sie sich nicht nur der Klassik und der klassischen Moderne verpflichtet, sondern ebenso den Entwicklungen, Suchbewegungen und Positionen der zeitgenössischen Kunst und Kultur. Sie will einen Ort der Konzentration und Kontemplation anbieten, der ästhetische Debatten ebenso wie gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen fördert. Die angebotenen Reisen streben immer kulturelle und auf Kunst bezogene Intentionen an.

Mitglied werden!


Wir laden Sie herzlich ein Mitglied in der Gesellschaft für Kunst und Kultur Sigmaringen e.V. zu werden.


» Beitrittserklärung
, die Sie uns bitte ausgefüllt postalisch zusenden (PDF).
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Ressorts


Theater: Siegfried Gebhardt (Vorsitzender)

Konzerte: Fritz Kovacic (1. Stellvertreter)
Kunst- und Opernfahrten: Gabriele Hellmeier-Ringwelski